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Mottowoche und Abistreich: Ideen, Planer, Regeln

Die letzte Woche vor den Prüfungen gehört der Stufe. Hier stehen zehn Tagesmottos mit ehrlicher Aufwandsangabe, ein Planer für eure Woche und die Regeln für einen Abistreich, der lustig bleibt und niemandem schadet.

10Mottos zur Auswahl5Tage zu planen2-5 €realistische Kosten je Person
Schulhof am Morgen nach dem Abistreich: Bäume und Fahrradständer mit Klopapier umwickelt, Konfetti auf dem Boden

Eure Woche zusammenstellen

Hakt fünf Mottos an. Der Planer verteilt sie auf Montag bis Freitag und macht daraus einen Text für den Stufenchat.

MottoAufwandKosten
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Abistreich: was funktioniert

Alles, was in zwei Stunden wieder weg ist. Luftballons im Flur, Absperrband als Labyrinth, Haftnotizen an Wänden und Geländern, Konfetti im Eingang, ein Parcours auf dem Schulhof, Musik in der großen Pause, Spiele für die jüngeren Jahrgänge, ein Frühstücksstand für Lehrkräfte.

Plant das Aufräumen mit. Legt vorher fest, wer nach der dritten Stunde mit Säcken und Besen anrückt. Genau daran misst die Schule, ob der nächste Jahrgang wieder darf.

Klare Grenzen: Nichts verkleben, was Spuren hinterlässt. Keine Schlösser, Türen oder Fluchtwege blockieren. Nichts in Toiletten oder Abflüsse. Keine Tiere. Keine Feuerwerkskörper. Keine Aktionen, die Angst auslösen könnten, etwa Vermummung oder täuschend echte Waffen. Und nichts, was eine einzelne Person zur Zielscheibe macht.

Vorher mit der Schule klären

Vier Wochen vorher: Termin mit Stufenleitung oder Schulleitung, Ideen vorstellen, Rahmen abstimmen. Fragt konkret nach Räumen, Uhrzeiten und was tabu ist.

Eine Woche vorher: Ablauf schriftlich an alle, Material besorgen, Aufräumteam einteilen, Hausmeisterei informieren. Die Hausmeisterei ist euer wichtigster Verbündeter.

Am Tag selbst: Fotos vom Zustand vor der Aktion machen, pünktlich aufhören, aufräumen, bedanken. Wer sich am Ende bei Hausmeisterei und Sekretariat bedankt, sorgt dafür, dass auch der nächste Jahrgang etwas darf.

Häufige Fragen zur Mottowoche

Wann ist die Mottowoche?

Meistens in der letzten Schulwoche vor den schriftlichen Prüfungen, oft direkt vor dem letzten Schultag mit Abistreich. Die genauen Tage legt ihr mit der Schulleitung fest, denn Unterricht findet normal statt.

Muss die Schulleitung zustimmen?

Ja, und zwar frühzeitig. Die Schule muss den Unterricht sicherstellen, deshalb gelten Grenzen: keine Kostüme, die den Unterricht unmöglich machen, keine Masken im Chemieraum, keine Waffenattrappen. Ein kurzes Gespräch mit der Stufenleitung vier Wochen vorher erspart euch böse Überraschungen.

Was ist beim Abistreich erlaubt?

Alles, was sich rückstandslos beseitigen lässt und niemanden gefährdet. Luftballons, Absperrbänder, Haftnotizen, Spiele auf dem Schulhof. Nicht erlaubt: alles, was beschädigt, verstopft, blockiert oder Angst macht. Sachbeschädigung ist keine Lappalie, und die Versicherung der Eltern zahlt nicht immer.

Wer haftet, wenn etwas kaputtgeht?

Grundsätzlich die Person, die den Schaden verursacht hat, ab 18 Jahren in voller Höhe. Private Haftpflichtversicherungen schließen vorsätzliche Schäden aus, und ein geplanter Streich gilt schnell als Vorsatz. Deshalb: vorher absprechen, Fotos vom Zustand machen und am selben Tag aufräumen.

Wie viel kostet eine Mottowoche?

Wenn ihr auf Selbstgemachtes setzt, fast nichts. Kalkuliert 2 bis 5 Euro pro Person für gemeinsame Deko und Material, alles andere kommt aus dem eigenen Schrank. Teure Kostümpflicht schließt Leute aus, das sollte kein Motto tun.

Was tun, wenn nicht alle mitmachen?

Niemand muss. Sucht Mottos, die mit wenig Aufwand funktionieren, dann steigt die Beteiligung von selbst. Ein Foto der Gruppe am Ende jedes Tages motiviert mehr als jede Ermahnung im Stufenchat.

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Grundlage: Zeugnis- und Ferienverordnungen bzw. amtliche Terminpläne der 16 Bundesländer und der KMK-Ferienkalender 2026/27 (Stand August 2026). In Ländern mit „In der Regel"-/„Soll"-Vorschriften oder Zeitfenstern entscheidet die Schule im vorgegebenen Rahmen – verbindlich ist deren Auskunft. Alle Angaben ohne Gewähr.