Abitur Notenrechner 2027

Wie gut wird dein Abi? Schätze deinen Schnitt, bevor die Prüfungen starten.

Leistungskurse (doppelt gewichtet)
Grundkurse / weitere Prüfungsfächer
geschätzter Abiturschnitt
Gib deine Punkte ein, um deinen Schnitt zu sehen.

Wie wird die Abiturnote berechnet?

Die Abiturnote (offiziell: Gesamtqualifikation) setzt sich aus zwei Bereichen zusammen: den Leistungen in der Qualifikationsphase (Oberstufenkurse) und den Ergebnissen der Abiturprüfungen. Das Verhältnis ist bundesweit einheitlich: Block I (Kursnoten, max. 600 Punkte) zu Block II (Prüfungen, max. 300 Punkte) — also zwei Drittel zu ein Drittel. Welche Kurse eingebracht werden, variiert je nach Bundesland.

Die Endnote wird nicht als Durchschnitt, sondern über ein Punktesystem (0–900 Punkte) berechnet und dann in eine Note zwischen 1,0 und 4,0 umgerechnet.

Punkte und Noten — die Umrechnungstabelle

Punkte (0–15)NoteBedeutung
150,7 (als Schnitt: 1,0)Sehr gut (+)
141,0Sehr gut
131,3Sehr gut (–)
121,7Gut (+)
112,0Gut
102,3Gut (–)
92,7Befriedigend (+)
83,0Befriedigend
73,3Befriedigend (–)
63,7Ausreichend (+)
54,0Ausreichend
44,3Schwach ausreichend (Defizit)
0 – 34,7 – 6,0Mangelhaft / Ungenügend

Umrechnung nach der bundesweiten KMK-Formel: Note = (17 − Punkte) ÷ 3. Beim Abiturschnitt ist 1,0 die beste erreichbare Note; Kurse unter 5 Punkten gelten als „unterpunktet" und dürfen nur begrenzt eingebracht werden.

Leistungskurse vs. Grundkurse

In den meisten Bundesländern werden Leistungskurse (LK) doppelt gewichtet — sowohl in der Qualifikationsphase als auch in den Prüfungen. Das bedeutet: Wer in seinen LK stark abschneidet, kann damit eine schwächere Grundkursleistung gut ausgleichen.

Was zählt zur Gesamtqualifikation?

Für die Abiturnote werden nicht alle Kurse der Oberstufe eingerechnet. In den meisten Bundesländern zählen die Ergebnisse aus den letzten vier Halbjahren (Jahrgangsstufe 12 und 13). Pflichtkurse in Deutsch, Mathematik und einer Fremdsprache müssen dabei immer eingebracht werden. Eine Übersicht der Besonderheiten und Bestehensregeln aller 16 Länder findest du unter Abitur nach Bundesland.

Die Mindestpunktzahl für das Bestehen liegt in der Regel bei 300 von 900 möglichen Punkten. Kein einzelnes Prüfungsfach darf dabei mit 0 Punkten abgeschlossen werden.

Häufige Fragen zur Notenberechnung

Wie rechne ich meine Punkte in die Abiturnote um?

Mit der bundesweit einheitlichen KMK-Formel Note = 17/3 − Gesamtpunkte/180, abgeschnitten auf eine Dezimalstelle. Beispiel: 650 Punkte ergeben rechnerisch etwa 2,05 – also die Note 2,0. Die komplette amtliche Umrechnungstabelle findest du in unserem Ratgeber zum Abitur-Punktesystem.

Wie viele Punkte brauche ich für einen bestimmten Schnitt?

Die wichtigsten Schwellen: 823 Punkte für die 1,0, 733 für die 1,5, 643 für die 2,0, 553 für die 2,5, 463 für die 3,0 – und mindestens 300 Punkte zum Bestehen (Note 4,0).

Zählen Leistungskurse mehr als Grundkurse?

In Block II zählen alle Prüfungsfächer gleich – vierfach (bei 5 Prüfungen) bzw. fünffach (bei 4 Prüfungen). In Block I gewichten viele Bundesländer die Leistungskurse doppelt; die genauen Einbringungsregeln unterscheiden sich je nach Bundesland.

Ist der Rechner für alle Bundesländer korrekt?

Die Umrechnung von Punkten in die Note ist in allen 16 Ländern identisch – sie folgt der KMK-Vereinbarung. Landesspezifisch sind dagegen die Wege zur Gesamtpunktzahl: wie viele Halbjahre eingebracht werden, wie viele Defizite erlaubt sind und welche Zusatzbedingungen gelten. Diese Details findest du auf den Länderseiten.

Was ist der beste Abischnitt, der möglich ist?

Die 1,0 – einen Schnitt „besser als 1,0“ gibt es im Abitur offiziell nicht. Dafür reicht schon eine Gesamtpunktzahl von 823; die vollen 900 Punkte sind nicht nötig.